21. Mai 2026
In dieser Folge von Sitzfleisch geht’s zurück zu einem Aufruf aus dem letzten Jahr: Wer aus Österreich – idealerweise Frauen – stellt sich der Herausforderung der Transcontinental Race? Eine davon hat sich gemeldet: Susi. Und jetzt, wenige Monate vor dem Start, ist sie zu Gast im Podcast.
Susi erzählt, wie aus anfänglichem Dotwatching und dem Gefühl „nichts für mich“ plötzlich ein konkreter Plan wurde. Mit Rückendeckung aus der Familie meldet sie sich an – trotz technischer Hürden beim Bewerbungsprozess und Respekt vor der eigenen Entscheidung. Die anfängliche Euphorie weicht langsam einem Wechselbad aus Vorfreude und wachsender Nervosität. 5000 Kilometer quer durch Europa sind kein kleines Projekt.
Ihre bisherigen Erfahrungen zeigen: Ganz neu ist das Abenteuer nicht. Von selbstorganisierten Touren nach Innsbruck über Gravel-Events bis zu Solo-Trips quer durch die Alpen hat sie sich Schritt für Schritt an längere Distanzen herangetastet. Trotzdem ist das TCR eine andere Liga – vor allem was Dauer, Eigenverantwortung und mentale Belastung betrifft.
Besonders spannend sind ihre ehrlichen Einblicke in die Gedankenwelt kurz vor dem Start: die Angst vor Pannen, Respekt vor Hunden, Unsicherheit bei technischen Problemen – und gleichzeitig die Vorfreude auf neue Länder, Landschaften und Begegnungen. Polen, Balkan, Griechenland: Für vieles ist es ihr erstes Mal.
Auch strategisch hat sie klare Vorstellungen: kein Durchfahren der Nächte, stattdessen ein stabiler Rhythmus mit ausreichend Schlaf, um innerhalb der Cut-Off-Zeiten zu bleiben.
Zum Schluss bringt sie ihr persönliches Mantra auf den Punkt: „If you want to finish first, you first have to finish.“
Neue Website mit Ultracycling Kalender: https://ultracyclingraces.com
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