10. September 2026
Nach der ersten Rennhälfte des Race Across Austria wird aus Zuversicht langsam ein echter Überlebenskampf.
Christoph Strasser arbeitet sich durch - oder besser gesagt über - das Lesachtal, den Felbertauern und den Gerlos, sammelt unterwegs starke Zwischenzeiten und erlebt einige seiner schönsten Momente des Rennens. Doch mit der Hitze, den vielen Höhenmetern und der zweiten Nacht auf dem Rad kommen Müdigkeit, Rückenschmerzen und mentale Tiefpunkte. Während vorne Philip Handl ein beeindruckendes Debüt hinlegt und Stefan Fettes sowie Robert Müller immer stärker werden, muss Straps erkennen, wie brutal das Niveau im Ultracycling inzwischen geworden ist. Besonders die späten Anstiege rund um Innsbruck, Kühtai und Hahntennjoch fordern ihren Tribut, ehe zwei kurze Powernaps die letzte Nacht retten. Im Ziel in Feldkirch überwiegt schließlich nicht die Enttäuschung über Platz vier, sondern die Anerkennung für die Leistung der Konkurrenz und die Begeisterung für ein Rennen, das mit perfekter Organisation, großartiger Stimmung entlang der Strecke und einem immer stärker werdenden Teilnehmerfeld begeistert. Außerdem sprechen Straps und Flo darüber, warum 1.000 Kilometer heute anders gefahren werden als noch vor wenigen Jahren und weshalb die Entwicklung des Sports gleichermaßen faszinierend wie herausfordernd ist.
Website Race Across Austria: www.raceacrossaustria.com
Livetracking und Replay: https://www2.followmychallenge.com/live/raca-east-west-2026
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