17. September 2026
Mit zehn sieht Philip Handl seinen Vater vom Ötztaler Radmarathon heimkommen und beschließt, dass er auch einmal zu diesem Club gehören will. Mit zwölf landet er beim Racing Team Haiming auf dem Mountainbike, achtzehn Jahre später ist er Europameister im Ultracycling.
Dazwischen liegen elf Ötztaler, zwei Siege bei der Salzkammergut Trophy, zwei beim Race Across the Alps und eine Attacke mitten in der Nacht am Bernina - RATA Streckenrekord inklusive. Den Startplatz für das Race Across Austria zieht er bei einem Gewinnspiel, weil es beim Ötztaler nicht geklappt hat. Vier Wochen später fährt er 1.000 Kilometer von Nickelsdorf nach Feldkirch: ohne Auflieger, mit Rucksack, Gummibärli und Snickers, ohne Schlaf und vierzig Stunden lang paranoid am Tracker. Am Ende stehen 40:09 Stunden, Streckenrekord und EM-Titel vor Stefan Fettes und Robert Müller.
Philip erzählt vom Mohnstrudel in der Trikottasche, vom Sekundenschlaf in den Abfahrten, vom Filmriss am Hochtannberg und davon, warum dieses Rennen sein letztes auf diesem Niveau war.
Philip Handl auf Instagram: https://www.instagram.com/philip_handl/
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